Wednesday, September 19, 2007

National Museum of Korea


Was macht man am Besten an einem verregneten Sonntag in einer Grossstadt? Genau! Man geht ins Museum!


Unsere erste Wahl war das National Museum of Korea, das auf 3 Stockwerken über 10'000 Objekte zur frühen koreanischen Geschichte und Kunst ausstellt. Das Museum war zu unserer Überraschung so interessant, dass wir insgesamt etwa 4 Stunden darin verbrachten. So wirklich stilsicher in den verschiedenen Dynastien und Königreichen sind wir aber trotzdem noch nicht... Neben uns waren ausserdem jede Menge Schulkinder im Museum. Wer weiss, vielleicht ist das eine der Auswirkungen des angeblichen Bildungswahns der Koreaner?

Soju

Bei einem Nachtessen mit koreanischem Barbecue gehört normalerweise auch Soju dazu. Soju ist ein traditionelles alkoholisches Getränk aus Korea, welches aus Reis hergestellt wird.

Soju schmeckt etwa wie billiger Vodka, der mit Wasser verdünnt ist. Der grosse Vorteil an Soju ist, dass er extrem billig ist. Im Restaurant zahlt man etwa 2000 bis 3000 Won (2-3$) pro Flasche, und im Supermarkt ist er meist billiger als Wasser!

Nam Dae Mun Market



Das grosse südliche Stadttor markiert den Eingang zum Nam Dae Mun Market. Auf diesem traditionellen Markt würde man wahrscheinlich alles finden, wäre es nicht so ein Durcheinander und hätte es nicht so viele Leute...



Der Markt hat so viele Stände, Strassen und Abzweigungen, dass man sich ohne Probleme darin verirren könnte. In all dem Gewirr von Ständen und Wühltischen findet man auch kleine Einkaufszenter und Untergrund-Shopping-Malls. Und bei den Esswaren kann man sich auch gleich an den Ständen verpflegen.

Monday, September 17, 2007

Deoksugung



Deoksugung ist der zweite Palast, den ich bisher in Seoul besucht habe. Der Palast befindet sich mitten im Stadtzentrum, ganz in der Nähe der City Hall. Befindet man sich im Park, könnte man die Grossstadthektik rundum fast vergessen, wären da nicht die Hochhäuser, die den Palast um das zigfache überragen.


Vor dem Eingang des Deoksugung findet mehrmals täglich der Wechsel der Palastgarde statt. Dieser wird in traditionellen Gewändern und mit viel Lärm nachgespielt.




Saturday, September 15, 2007

Handphone

Eine der wichtigsten Dinge in Korea, die gleich nach Ankunft erledigt werden sollten, ist der Kauf eines Handys. Denn ein soziales Leben ohne Handy ist in Korea schlicht unmöglich. Handies werden übrigens nicht wie im Englischen Cellphones genannt, sondern "Handphones".

Koreaner resp. Koreanerinnen lieben es ausserdem, ihr Natel mit allerlei Anhänger zu schmücken. Meines trägt als Anhänger die Transportation Card für Metro und Bus. Dieser Chip kann mit einem Geldbetrag aufgeladen werden und wird dann wie als Ticket bei jeder Subway- und Busfahrt entwertet. Dieses System hat mehrere Vorteile, denn einerseits muss nie mühsam nach Kleingeld für jedes Ticket gekramt, und andererseits ist Schwarzfahren damit schlicht unmöglich.

Kimchi & Co.


Das Koreanische Essen ist definitiv einmalig! Das kann je nachdem positiv oder negativ interpretiert werden... Häufig schmeckt das Essen einfach so anders als alles, was wir uns in Europa gewohnt sind, dass man kaum ein Urteil über die Qualität abgeben kann.

Das wohl bekannteste Gericht Koreas ist Kimchi, das bei keiner Mahlzeit fehlen darf. Kimchi ist speziell zubereitetes Gemüse mit einer roten scharfen Sauce und so etwas wie der Nationalstolz aller Koreaner. Bis jetzt habe ich aber noch keinen Ausländer getroffen, der vom Geschmack des Kimchi wirklich überzeugt war ;-)

Eine typische koreanische Mahlzeit besteht immer aus mehreren verschiedenen Gerichten, die in keiner bestimmten Reihenfolge, also nach Belieben durcheinander gegessen werden. Immer dazu gehört auf jeden Fall Reis und Suppe (und natürlich Kimchi). Ein sehr beliebtes Gericht ist auf einem Tischgrill zubereitetes Schweinefleisch (Samgyeopsal). Gegessen wird ausschliesslich mit Stäbchen und Löffel. Traditionellerweise sind die Stäbchen, die Schüssel für den Reis und die Wasserbecher in Korea immer aus Metall. Das Fleisch wird übrigens mit einer Schere zerschnitten!

Insadong-Gil


Insadong-Gil ist eine der beliebtesten Strassen im Zentrum Seouls, insbesondere für Touristen, aber auch für Einheimische. Hier findet man viele Läden mit typischen koreanischen Souvenirs, Restaurants, Teashops, Gallerien, u.v.m.

Insadong ist auch der einzige Ort in Korea, wo das Starbucks-Café in Hangul (koreanischem Alphabet) angeschrieben ist. Übersetzt tönt das dann ungefähr so: Sutabagsu Kopi (Starbucks Coffee). Dies, um den traditionellen Charakter der Gegend nicht zu stören.